Soziales und Generationen

Protokoll der 2. Arbeitsgruppen-Sitzung „Soziales/Generationen“ (ASG)
am 26.06.13 bei Anita Klein in der Mühlgasse, Klingenmünster

Teilnehmer:

  1. Dr. Monika Bär-Degitz
  2. Birgit Bauer
  3. Hans-Dieter Diercks
  4. Melanie Haber
  5. Elke Hainz
  6. Anita Klein
  7. Pia Laux
  8. Claudia Oestreich (Organisation, Moderation, Protokoll)
  9. Rita Reich
  10. Christiane Steinmetz
Weitere Interessierte – an diesem Abend leider verhindert:

  1. Hans-Peter Bauer
  2. Markus Flörchinger
  3. Ulrike Klein
  4. Daniel Oestreich

 

C. Oestreich begrüßt um 19:10 Uhr die Teilnehmer und schlägt eine Tagesordnung vor, die genehmigt wird.

1. Brennpunkt „Jugendliche”

  1. M. Haber wird ein monatliches gemeinsames Kochen für die Jungendlichen zwischen 10 und ca. 16 Jahren anbieten. Sie will mit ihnen zusammen einkaufen, im Jugendtreff kochen und Gespräche führen. P. Laux wird sie dabei unterstützen.
  2. C. Steinmetz informiert über Gespräche mit dem Jugendpfleger Michael Gerbes und mit Jugendlichen über überschrittene Grenzen und dem ausgesprochenen Parkverbot, das geholfen hat.
  3. Die Ideen aus dem letzten Protokoll werden aufgefrischt (Was brauchen die Jugendlichen? Was kann durch wen getan werden? Einbindung eines Sozialarbeiters/Jugendarbeiters)
  4. Idee: Analyse machen, warum die Kriminalität in Klingenmünster so stark ist (z.B. Göcklingen klappt gut – großes Angebot wie z.B. Besuch von Freizeitparks)
  5. Die Idee – Eltern der „Brennpunkt-Jugendlichen“ zusammenzurufen – wird verworfen, da die Chance auf Erfolg als aussichtslos eingestuft wird
  6. Idee: Präventionsprogramm der Polizei nutzen (Anlage: Ausschreibung/Bewerbungsformular Landespräventionspreis 2013 als Word-Dokumente)
  7. R. Reich greift nochmals das Thema „Drogenberatungen/Streetworker“ auf. M. Haber (Pfalzinstitut) und A. Klein (SÜW) werden versuchen, entsprechende Experten ausfindig zu machen und sie bestenfalls zum nächsten Termin einzuladen.
  8. E. Hainz wird ebenfalls zwei Jugendliche ansprechen, die evtl. den Dialog/Zugang zu den Jugendlichen bekommen könnten.
  9. C. Steinmetz berichtet über ihre Gespräche mit der Grundschule und die erfolgreiche Arbeit von I. Achtermann mit LDE (Lernen durch Engagement).

2. Seniorenberatung

H.D. Diercks stellt sich und seinen beruflichen Werdegang kurz vor. Er möchte gerne Senioren aufklären, was sie kurz-, mittel- und langfristig tun können, um bezuschusst zu werden. Auch wenn er selbst keine Rechtsberatung geben kann, so weiß er aus Erfahrung, welche Zuschüsse z.B. mit eigenen häuslichen Änderungen zu bekommen sind. Er bietet eine kostenlose, allgemeine Beratung in Form eines Vortrags beim Altennachmittag an. A. Klein greift das auf und wird dies bei „Helfende Hand“ und anderen bestehenden Einrichtungen bekanntgeben.

3. Begrüßungsschreiben für neue Bürger

  1. Begrüßungsschreiben mit direkter, persönlicher Ansprache durch unseren Bürgermeister wird A. Klein bei unserem nächsten Treffen vorstellen.
  2. Die Idee, dass für/von Neubürger/Neugeborenen ein Baum gepflanzt werden wird, wird nicht aktiv verfolgt und ist kein Muss. A. Klein hat jedoch erlaubt, dass Bäume auf ihrer Wiese/ihrem Grundstück gepflanzt werden können.
  3. Das Thema „Essensbons für Neubürger“ wird abgelehnt.

4. Naturbestattung

  1. Es folgt ein kurzer Austausch über verschiedene Bestattungsarten, Religionen und Traditionen. C. Steinmetz bestätigt die neue gesellschaftliche Veränderung hin zu solchen Einrichtungen wie einer Naturbestattung.
  2. Die geplante neue Urnenwand wird derzeit nicht realisiert
  3. C. Oestreich wird eine Begehung der Trifelsruhe planen und Gespräche mit Förster Gerhard Hoffmann, Betreiber, Bestattungsunternehmen koordinieren.

5. Barrierefreiheit

  1. E. Hainz berichtet über ihre Aktivitäten zur „Barrierefreiheit“ und über Ihre Arbeitsgruppe, die kürzlich eine Ortsbegehung durchführte. Es wird erneut festgestellt, dass dies Arbeitsgruppen-übergreifend aktuell und bedeutend ist.
  2. H.D. Diercks informiert darüber, dass es eine Homepage namens www.wheelmap.org gibt, die Menschen mit Behinderungen anzeigt, wo es z.B. in Bad Bergzabern ein behinderten-gerechtes Hotel/Restaurant gibt. Es ist erschreckend wie wenig dort grün / barrierefrei angezeigt wird. Auch unter „Suedwestpfalz barrierefrei“ ist einiges im Internet zu finden.
  3. Auch die Keysermühle wird zwei behinderten-gerechte Parkplätze einrichten und andere Parkplätze mit einem Längenmaß ausstatten, damit die Bürgersteige hinter den parkenden Fahrzeugen barrierefrei bleiben.

6. Betreutes Wohnen/Wohngemeinschaften für Senioren

B. Bauer informiert, dass im aktuellen Südpfalzkurier ein Haus in Klingenmünster angeboten wird, dass evtl. für betreutes Wohnen infrage käme. Sie ergänzt, dass mittelfristig viele Gebäude für solche Wohnprojekte frei werden bzw. auch durch entsprechende Förderungen renoviert werden könnten.

Durch den Dialog wird festgestellt, dass durchaus gute Chancen bestehen, dass Klingenmünsterer Bürger ihr Haus zur Verfügung stellen. A. Klein wird A. G. zum nächsten ASG-Treffen einladen, damit wir uns über Ideen, Anforderungen und Möglichkeiten austauschen können.

7. Mehrgenerationenhaus/-treff

Das Thema wird derzeit nicht weiter verfolgt.

8. Öffentlichkeitsarbeit

Es wird festgestellt, dass durch Zeitungsartikel, Homepage „minschder.de“, Newsletter und Aushänge in Schaukästen unsere Zukunftsinitiative bekannter geworden ist. Es gilt aber auch künftig zu beachten, dass nicht jede/r Bürger/in den Südpfalzkurier liest. Zusätzlich weiter verfolgt werden:

Nächste ASG-Treffen soll nach dem 25.07.13 und vor dem 10.08.13 stattfinden. C. Oestreich wird mit E. Hainz den Raum in der Keysermühle abstimmen. M. Bähr-Degitz erklärt sich bereit, die weitere Organisation (Termin, Tagesordnung, Moderation, Protokoll) für das nächste Treffen zu übernehmen und P. Laux bietet bereits heute diese Leistung für unser übernächstes Treffen an.

C. Oestreich bedankt sich abschließend bei A. Klein für ihre Gastfreundschaft und bei allen Teilnehmern für ihr aktives Mitwirken, das zu guten Ergebnissen geführt hat. Das Treffen endet um 21:45 Uhr.

30.06.2013 / Claudia Oestreich

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